Veranstaltungen im Seminar


Vier gehen von Bord!

- Abiturfeier im Seminar -

Am 25. Juni fand im Theresianum die Übergabe der Abiturzeugnisse statt. Auch im Seminar gab es heuer wieder Abiturienten. Vier Seminaristen verlassen mit dem 30. Juni das Haus und hinterlassen viele leere Zimmer.

 Vor vier Jahren traten sieben neue Seminaristen zu den sieben alten ins Seminar ein. Von diesen sieben haben drei durchgehalten und ihr Ziel erreicht. Der Vierte im Bunde ist nicht aus diesem Jahrgang.

„Die Zeit ist unheimlich schnell vergangen – schade eigentlich“. Dies war oft zu hören, aber das ist ja gerade ein gutes Zeichen, denn schöne Zeiten vergehen am schnellsten….

Nach dem offiziellen Teil in der Schule begab sich die Seminargemeinschaft mit ihren Gästen in den Speisesaal des alten Seminargebäudes. Dort wurde dann zu Mittag gegessen. Nach einer kleinen Pause zum Vertreten der Beine gab es dann noch Kaffee und ein leckeres Kuchenbuffet.

 P. Gerhard dankte den vier für ihr Engagement im Seminar und bedauerte ihr Ausscheiden aus der Seminargemeinschaft.

Die Abiturienten bedankten sich bei den Damen des Hauses für ihren lieben und treuen Dienst und ihre Sorge um das Wohl der Seminaristen. So erhielten die Sekretärin Frau Credner, Frau Kunigunda Basel, Frau Maria Basel, Frau Meissner und Frau Winkler jeweils einen Blumenstrauß als Dankeschön!

Für den weiteren Lebensweg wünschen wir unseren vier Abiturienten alles erdenklich Gute, Gesundheit und Gottes reichsten Segen!

 -die Seminargemeinschaft-


Christus, segne dieses Haus!

-Segnung des neuen Seminars-

 Am 28. April konnte nach einem Jahr des Umbaus und der Renovierung das neue Seminar im Südflügel der Klosteranlage eingeweiht werden.

Vor der Segnung des Hauses feierte Provinzial P. Dieter Lankes O.Carm. mit der Seminargemeinschaft, Angestellten und Freunden die Hl. Messe. Seminardirektor P. Gerhard Förtsch O.Carm. stand als Konzelebrant mit am Altar. In seiner Predigt machte der Provinzial deutlich, dass es für eine Institution wie das Seminar von großer Wichtigkeit sei, bestehende Mauern abzutragen und einen offenen Dialog zu führen. Anschließend segnete P. Dieter die neuen Räume und übergab sie ihrer Bestimmung. „Mögen die neuen Räume mit Leben, dem Geist der Brüderlichkeit, eines guten Miteinanders und gegenseitiger Achtung erfüllt sein, damit eine Atmosphäre entsteht, in der Berufungen wachsen können.“ schrieb P. Dieter in das Gästebuch unseres Hauses, das nun wieder um einen Eintrag reicher geworden ist. Frau Winkler bereitete ein sehr leckeres Abendessen, das dem Anlass entsprechend üppig ausfiel und allen große Freude bereitete. Nach dem Essen nahm sich der Provinzial noch einige Zeit, um mit den Seminaristen im Gespräch zu sein und somit wieder einmal mehr seine enge Verbundenheit mit dem Seminar Theresianum, in dem er selbst von 1981-1985 lebte, auszudrücken.

Das neue Seminar befindet sich in den ehemaligen Räumen des Bildungshauses Marianum im Südflügel der Klosteranlage. Jener war nach dem Auszug des Bildungshauses umfangreich umgebaut und renoviert worden. Das alte Seminargebäude konnte nun geräumt werden und Anfang März die neuen Räume eingerichtet werden. Das Seminar ist mit dem heutigen Stand auf 10 Zimmer ausgelegt plus ein Gästezimmer, Esszimmer, Wohnzimmer und Direktorat. Die Zimmer der Seminaristen wurden dem heutigen Standard angepasst und verfügen nun über Telefon- und Internetanschluss sowie Dusche und WC. Im Esszimmer wurde auch eine Küche eingebaut, in der Frühstück und Abendbrot hergerichtet werden und die Seminaristen auch selbst etwas kochen können.

Ein herzliches „Vergelt´s Gott!“ sei allen gesagt, die an der Vorbereitung und Ausführung der Feierlichkeit teilgenommen haben. (nk)

 


Tage im Geist der Karmelregel

Besinnungstage in Vierzehnheiligen

Gute Tradition ist es bereits geworden, dass Anfang März die Besinnungstage des Seminars abgehalten werden. Heuer war das „fränkische Wallfahrermekka“ Vierzehnheiligen Ort der Besinnung und Einkehr.

Die Tage standen unter dem Motto: „Besinnungstage im Geist der Karmelregel“.

Fr. Andreas aus dem Karmelitenkonvent in Mainz, der u.a. für die Berufungspastoral im Karmelitenorden zuständig ist, leitete die Besinnungstage.

Es sollte versucht werden anhand der Karmelregel einen Weg zu finden, wie man das Zusammenleben in unserem Seminar verbessern und herrschende Spannungen abbauen kann. Was Anfangs auf Skepsis stieß, erwies sich im Laufe der Tage jedoch als sehr hilfreich für das Seminar. Die Karmelregel bietet die optimale Grundstruktur für das Zusammenleben in einer religiös ausgerichteten Gemeinschaft und es konnten auch viele Parallelen zum Kloster erkannt werden.

Als Dankeschön für die Leitung der Tage in Vierzehnheiligen überreichte Seminarsprecher Severin Tyburski Fr. Andreas einen Fresskorb mit fränkischen Spezialitäten und allerlei Süßigkeiten. (nk)

    


Mit Kind und Kegel…

…hieß es am vergangenen Donnerstag für Seminardirektor P. Gerhard, der seine Seminaristen auf einen Kegelabend eingeladen hatte.

Am frühen Abend fuhren die Seminaristen zum Gehörlosenzentrum Bamberg; hier ist P. Gerhard allen bestens bekannt, da er der Gehörlosenseelsorger des Erzbistums ist und gerne ein paar Stunden mit den Menschen dort verbringt.

Nach dem Essen, welches von P. Gerhard spendiert wurde, machten die Theresianer die Kegelbahn unsicher und zwei Mannschaften kämpften um den Tagessieg. Dabei entpuppten sich einige als leidenschaftliche Kegler – bei anderen konnte man meinen, dass sie fürs Nichttreffen bezahlt würden…

Nach drei schönen, viel zu schnell vergangenen Stunden auf der Kegelbahn war der gemeinschaftliche Abend auch schon wieder vorbei und in einem Punkt waren sich alle einig: „Das machen wir jetzt öfter!“ (nk)

  

  


Seminarausflug 2009

Ein Tag im barocken Eichstätt

Am Buß- und Bettag machten sich die Seminargemeinschaft und die Angestellten auf zum gemeinsamen Seminarausflug. Dieses Jahr war Eichstätt das Ziel – eine wunderschöne kleine Barockstadt.

Am Eichstätter Bahnhof kam uns Pfarrer Alfred Grimm – ein Freund und Kollege von P. Gerhard – schon entgegen und begrüßte uns sehr herzlich. Unser erster Anlaufpunkt war der Dom, in dem wir dann am Grab des hl. Willibald die Hl. Messe feierten.  

Im Anschluss an die Messfeier kehrten wir dann im Gasthaus „Zur Trompete“ ein, wo wir nach der geistigen Stärkung auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen ließen. Später trafen wir auch eine ehemalige Theresianerin wieder, die im Sommer ihr Abitur ablegte und nun in Eichstätt Theologie studiert.

Mit großem Engagement und Sachverstand führte uns Herr Gruber durch den Eichstätter Dom und ließ immer wieder theologische Aspekte mit in seine Führung einfließen.

Da der Zeitplan etwas verschoben wurde, konnten wir das Kloster St. Wallburg nicht mehr besichtigen, sondern jeder konnte den Rest der Zeit in freier Gestaltung verbringen. Die einen gingen ins Cafè, die anderen machten einen Stadtrundgang und wieder andere trafen sich mit Freunden und unternahmen mit diesen etwas.

Als es schon dunkel geworden war, trafen wir uns dann alle wieder am Bahnsteig und fuhren, nach einem schönen Gemeinschaftstag, wieder gen Bamberg, wo der Alltag schon wieder auf uns wartete. (nk)



„O Gott ein Tau vom Himmel gieß…“

Seminarausflug nach Speinshart und Waldsassen wurde (nicht nur) von oben begossen!

Auch heuer gab es einen Seminarausflug für die Seminaristen zusammen mit Hausleitung und Angestellten. Ziel war heuer das Praemonstratenserkloster Speinshart und die weltbekannte Bibliothek des Nonnenklosters Waldsassen.

Der Tag begann mit der Hl. Messe in Kirchenpingarten, die unser neuer Seminardirektor, P. Gerhard Förtsch O. Carm., mit uns feierte.

Als nächstes stand das Praemonstratenserkloster Speinshart auf dem Programm. Im Kapitelsaal des Klosters führte uns Fr. Lukas eine kleine Präsentation vor, welche auf die Geschichte des Ordens und des Klosters einging sowie auf die Zukunft des Hauses. Wir durften auch das Oratorium besichtigen, in welchem die Herren zum Stundengebet zusammenkommen. Kloster Speinshart befindet sich momentan in einer Renovierungs- und Restaurierungsphase, die bis 2015 abgeschlossen sein soll, deshalb ist auch von der wunderschönen Ausgestaltung der Klosterkirche nichts zu sehen. Am Ende bedankte sich P. Gerhard bei Fr. Lukas und Fr. Markus mit einem kleinen Präsent für die interessante Besichtigung.

Da sich schon während der Klosterführung einige Mägen zu Wort meldeten, kehrten wir in Schlammersdorf bei der Brauerei Büttner ein und genossen ein vorzügliches Mittagessen, sodass wir gestärkt nach Waldsassen weiterfahren konnten.

Hier bekamen wir eine sehr interessante Führung durch die weltbekannte Bibliothek mit ihren über 6000 historischen Büchern. Anschließend besichtigten noch einige Seminaristen die Basilika und erwarben das Eine oder Andere im Klosterladen.

Am Abend kehrten wir dann noch in Scheßlitz im Gasthof Krapp ein und ließen den Tag mit einer guten Mahlzeit ausklingen!

Nicolas Kehl, K 12


Ich suchte die Stille…

Besinnungstage des Seminars in Springiersbach

 In diesem Jahr war das Karmelitenkloster in Springiersbach Ziel der Seminaristen, um dort ihre Besinnungstage abzuhalten.

Die Leitung der Besinnungstage übernahm heuer der Provinzial der Oberdeutschen Karmelitenprovinz P. Dieter Lankes O. Carm.

Während des Aufenthaltes lernten die Seminaristen auch die Mitbrüder des Konventes kennen. P. Theodor, P.  Ludwig, P. Jacobus (unser ehemaliger Seminardirektor!) und Fr. Bonifatius, der uns durch das Klostergebäude führte. Mit ihnen durften die Seminaristen das Stundengebet (Laudes, Mittagshore, Vesper) beten.

Die Tage vom 05. – 08. März standen ganz unter dem Thema „Berufung“, wobei die Seminaristen sich über den Begriff „Berufung“ Gedanken machten, was dieser eigentlich bedeute und was sie sich selbst darunter vorstellen. Berufung das ist etwas, was den Menschen erfüllt, ihn ganz in einer Sache aufgehen lässt, glücklich macht und er es jederzeit wieder genauso machen würde. Es wäre also falsch Berufung ganz klassisch nur mit dem Priesterberuf zu assoziieren. Berufung kann in jedem Lebensbereich vorkommen, jedoch müsse man sich auch für den Ruf der Berufung öffnen und sich darauf einlassen. Zum Thema gab es auch einen Spielfilm „Billy Elliot – I will dance“ den P. Dieter mitgebracht hatte.

Gegen Ende der Tage im Karmelitenkloster Springiersbach betrachteten die Seminaristen auch ihre eigene Hausgemeinschaft und musste feststellen, dass diese einer „Kur“ bedarf. Mit einem kleinen Spiel konnte die Situation der Hausgemeinschaft sehr schön veranschaulicht werden und man machte sich Gedanken darüber, wie man diese Situation verbessern könnte.

Am Ende dieser Überlegungen sollte der erste praktische Schritt stehen und so entstand die neue Seminarkerze die als Schriftzug um eine Hostie, deren zehn große Strahlen jeweils den Anfangsbuchstaben des Namens eines Seminaristen hat, trägt: „Ein Leib und viele Glieder“. Am Fuß der Kerze ist das Emblem des Theresianums und die drei Sterne aus dem Wappen des Karmelitenordens zu sehen, das als Zeichen der Verbundenheit zu Schule und Orden stehen soll.

Der große Abschluss der Tage war am Sonntag die Eucharistiefeier in der Klosterkirche, bei dem die Seminaristen als Organist, Kantor oder Ministranten tatkräftig mitwirken durften.

Auf dem Rückweg nach Bamberg wurde noch das Karmelitenkloster in Mainz, welches das gemeinsame Ausbildungshaus der Ober- und Niederdeutschen Karmelitenprovinz ist, besucht.

 Ein herzliches „Vergelt´s Gott!“ sei P. Dieter für seine Bereitschaft, die diesjährigen Besinnungstage abzuhalten, gesagt. Die Seminargemeinschaft bedankte sich bei ihm mit einem „Keller-Gutschein“ den er, wenn es wieder wärmer geworden ist, zusammen mit den Seminaristen einlösen darf!

 Nicolas Kehl, K 12


In 100 Tagen um die Welt

Große Freude bereitete P. Wolfgang Schumacher O. Carm. den Seminaristen, als er sich für sie Zeit nahm, um ihnen Fotos von seiner Weltreise zu zeigen.

Pater Wolfgang hatte das Amt des Generalsekretärs der VDO und des DKMR seit 1989 inne und war seit Januar 1992 Geschäftsführer des Solidarwerks der Orden.

Nach 16 Jahren schied er aus dem Amt des Generalsekretärs der VDO und bekam zum Abschied eine Weltreise geschenkt.

P. Wolfgangs Reise ging von London nach Zimbabwe, von dort aus nach Südafrika, dann über den Indischen Ozean nach Hongkong und anschließend auf die Philippinen, Australien und Neuseeland. Nach 13-stündigem Flug über den Pazifik landete P. Wolfgang in Chile und bereiste den südamerikanischen Kontinent, indem er außer Chile noch viele Orte Brasiliens besuchte. Nach 100 Tagen kehrte er mit über 3000 Fotos nach Deutschland zurück, wo er jetzt im Konvent der Karmeliten in Bamberg wieder das Amt des Provinzprokurators der Oberdeutschen Karmelitenprovinz bekleidet.

Nach zweieinhalb Stunden war der erste Teil der Fotoweltreise bis zum Aufbruch nach Chile abgeschlossen.

Ein herzliches „Vergelt´s Gott!“ sei ihm für seine Bereitschaft gesagt, sich für uns die Zeit zu nehmen und nicht nur die Sonnenseiten des Lebens zu zeigen.

Nicolas Kehl, K 12


 

Das Seminar:

 

Außenansicht

Innenansicht

Wohnraum eines Seminaristen

Hauskapelle

Gottesdienst in der Kapelle

Maiandachten

Veranstaltungen

Besucher im Seminar

Seminarsprecher