Aktuelles Brich´ dem Hungrigen dein Brot! - Abiturjahrgang übergibt Spende
an die Bamberger Tafel - Der diesjährige Abiturjahrgang des Theresianums will
etwas Gutes tun. In der Abiturkasse war noch ein großer Restbetrag übrig
geblieben, welcher weder für die Abiturzeitung, noch für die Abiturfeier
benötigt wurde. Nach einigen Überlegungen, zu welchem Zweck man das Geld
verwenden könnte, kam man auf die Idee, es dem St. Vinzenz Verein Bamberg
e.V. zu spenden. Besser bekannt ist der Verein auch unter dem Namen
„Bamberger Tafel“. Severin Tyburski überreichte der Chefin der Bamberger
Tafel, Frau Michaela Revelant, im Namen des gesamten Abiturjahrgangs einen
Scheck im Höhe von 500 €. Dieses Geld
kommt nun hilfsbedürftigen Menschen in Bamberg und im Bamberger Umland
zugute. Mit großem Engagement arbeiten nun schon über 40
ehrenamtliche Mitarbeiter in der Bamberger Tafel. Immer mittwochs und
samstags ist Essensausgabe und es kommen bis zu 500 Menschen am Tag, sodass
am Abend das Lager leer ist. Seit nunmehr 18 Jahren betreiben Frau Revelant und ihr
Mann dieses Projekt und haben mit den Jahren den Betrieb immer weiter
vergrößern und ausbauen können. So hoffen wir nun, dass wir mit unserer Spende einen
kleinen Beitrag dazu leisten konnten, dass wieder einige bedürftige Familien
etwas zu essen auf dem Tisch stehen haben und sich daran erfreuen können!
(nk)
We are the champions!
Alle Abiturienten haben bestanden! Heuer gab es besonderen Grund zum Feiern, denn alle
Abiturienten der beiden Schulen des Theresianums haben bestanden! Die Feierlichkeiten begannen um 09.30 Uhr mit einem
Dankgottesdienst in der Karmelitenkirche, dem Schulleiter P. Roland Hinzer
O.Carm. vorstand. Mit ihm am Altar standen der Hochwürdigste Herr Provinzial
P. Dieter Lankes O.Carm., Seminardirektor P. Gerhard Förtsch O.Carm., der
ehemalige Seminardirektor P. Jakobus Antretter O.Carm., P. Jason Thomas OSH
als Gast von Seminarist Severin Tyburski und Herr Christoph J. Klein o.praem.,
der Heimatpfarrer von Seminarist Nicolas Kehl. Nach der Hl. Messe fand die Feierstunde in der Turnhalle
statt, wo auch die Zeugnisse verliehen wurden. Musikalisch umrahmt wurde die
Feier von Seminarist Ludwig M. Jetschke am Klavier, jener hatte bereits den
Gottesdienst an der Orgel sehr feierlich begleitet. Die Abiturrede für die Lehrerschaft hielt in diesem Jahr
StR iK Alfred Sörgel, der nach Beendigung dieses Schuljahres aus dem
Schuldienst ausscheiden wird und seinen wohlverdienten Ruhestand genießen
kann! Für die Abiturklasse trat Abiturientin Madleen Morina ans
Mikrophon und hielt eine sehr kreative Rede, die die Abiturklasse mit einer
Fußballmannschaft in einer WM verglich. Im Anschluss an die Feier in der Sporthalle fand eine
lockere Begegnung im Lichthof der Schule statt und so manche Träne floss bei
den Abiturienten, denen die Schulgemeinde sehr ans Herz gewachsen ist und
die sie nun nicht mehr so oft sehen werden.
Komm, Heiliger Geist, mit deiner
Kraft! -Schulgemeinde feiert
Pfingstgottesdienst-
Am letzten Schultag vor den Pfingstferien versammelte
sich die Schulgemeinde zu einem Pfingstgottesdienst in der Schulkapelle; der
Eucharistiefeier stand Schuldirektor P. Roland Hinzer O.Carm. vor. Thema der Predigt, welche von den Schülern mitgestaltet
wurde, waren „die sieben Gaben des Heiligen Geistes“. Jede Gabe wurde von
den Schülern eigens interpretiert und anschließend wurde zum Zeichen der
Gabe eine Fackel vor dem Altar entzündet – für jede Gabe eine eigene. Auch diesmal konnte die Hl. Messe durch den Schulchor
klanglich ausgeschmückt werden. An der Orgel saß Schul- und Seminarorganist
Ludwig M. Jetschke.
Goethe, Schiller, Buchenwald - Am 05. Mai diesen Jahres fanden sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe - auf Anregung von Herrn Schmitt und Herrn Boosz - zusammen, um das kulturelle und geistige Zentrum des 18. und 19. Jahrhunderts, die Stadt Weimar, zu besuchen. Mit dem Bus erreichten wir nach zweieinhalbstündiger Fahrt die beschauliche thüringische Kleinstadt Weimar. Sogleich ging es zu Fuß von der Anna-Amalia-Bibliothek – unserem Treffpunkt – zum Wohnhaus Goethes, einem unverbauten Zeugnis klassischen Lebens und Wirkens. Nach einem einführenden Film stand die Besichtigung des Wohnhauses an. Bereits der Fußabtreter mit der Aufschrift „Salve“ gefiel. So also beschauten wir jedes der Zimmer. Die alten Dielen auf dem Fußboden knarrten und knackten bei jedem Schritt. Dies tat dem besonderen Charme des Anwesens allerdings keinen Abbruch, vielmehr verstärkte es die charismatische Aura die es zu umgeben schien. Man fühlte sich wie von Goethe selbst eingeladen. In einem Zimmer stand ein alter Tisch mit Stühlen darum und alten Gemälden an den Wänden. In einem anderen bewahrte der Naturforscher Goethe Kristalle und anderes Gestein auf. Wieder in einem empfing er seine zahlreichen Gäste. Ob ihm die Massen von Besuchern, die sich durch die schmalen Gänge und Zimmer quetschten, gefallen würden bleibt zu bezweifeln. Über eine Wendeltreppe gelang man in die privaten, damals unzugänglichen, Wohnräume des Dichters. Dort waren seine Schreibwerkstatt, eine 7000 Bände umfassende Bibliothek und sein späteres Sterbebett. Überall vernahm man den Geruch von altem Holz und alten Büchern. Man tauchte ein in eine faszinierende, unberührte alte Zeit. Die Uhren schienen wie stehen geblieben. Hinter dem Haus verbarg sich ein idyllisches Kleinod, ein feiner romantischer Garten, eingebettet in das klassische Fachwerkpanorama Weimars. Danach mussten wir uns erst einmal stärken. Eine deutsche Fast-Food-Kette versorgte uns mit allerlei Meeresgetier. Manch einer bevorzugte aber regionale Wurstspezialitäten oder amerikanische Fleischfladen im Brötchen. Doch schlussendlich wurde jeder satt. Nun hatten wir noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Einige durchstreiften das alte Weimar zu Fuß, andere erkundeten es per Kutsche, hierbei erwies sich ein robuster Magen als gute Abhilfe zum ständigen Gerüttel und Geschüttel der großen Kutsche. Der Schwager konnte zwar mit reichlich guten Ortskenntnissen glänzen, jedoch drang seine Stimme nicht bis zur letzten Reihe des Kutschwagens, leider. Vorbei an Schlössern, Museen (Bauhaus) und dem Goethe-Schiller-Denkmal trafen alle nach einer Weile pünktlich am Treffpunkt zusammen. Hier und da wurde natürlich noch ein Foto geschossen. Circa um 14:30 Uhr setzten wir dann die Fahrt zum Konzentrationslager Buchenwald fort. Dort angekommen wurden wir nicht wie im Goethe-Haus mit dem Wort „Salve“ begrüßt - vielmehr sollte uns der Ausspruch: „Jedem das Seine“ an eines der größten Verbrechen der Menschheit erinnern. Widerwillig durchschritten wir das rostige Eingangstor. Die abgerissenen Baracken unterstrichen das Gefühl von Ohnmacht und Wut gegenüber den Taten der NS-Zeit umso mehr. Der weitreichende Panoramablick vom Ettersberg aus über das Tal muss wohl damals für die Häftlinge unerträglich gewesen sein. Zuerst sahen wir uns das größte Elend an: die Todesanlage mit den Leichenschächten und dem Krematorium. Ein Anblick des Schreckens bot sich uns, hier, wo einst so bekannte Persönlichkeiten wie Ernst Thälmann u. a. erschossen worden waren. Die original erhaltenen Räume und die angebrachten Fotografien machten die bittersten Jahre unserer Geschichte quasi erleb- und fühlbar. Jedem stockte der Atem, man fühlte mit und wollte dennoch gehen. Einfach weg! Vorbei an jüdischen Gedenkplatten und der alten Goethe-Eiche - Goethe würde sich bei diesem Anblick wohl im Grabe herum drehen – betraten wir ein großes mehrstöckiges Gebäude aus Stahl und Beton. Eines der letzten Reliquien der NS-Diktatur. In ihm konnte eine Ausstellung über das „Leben“ bzw. Überleben im KZ, den Menschen, der Geschichte und der Befreiung besichtigt werden. Wer im Krematorium noch nicht geschockt war, war es spätestens jetzt! Die meisten verließen daraufhin das Gelände. Die Impressionen waren zahlreich und stark, regten zum Nachdenken an. Bilder, die unter die Haut gingen und die unser Gedächtnis wohl nie wieder verlassen werden. Für Interessierte ergab sich zum Abschluss noch die Möglichkeit einen Kurzfilm über das Lager und die Todesmaschinerie der Nationalsozialisten anzusehen. Nach vielen schönen Eindrücken aus Weimar und einigen umso schockierenderen aus dem KZ Buchenwald verließen wir schließlich den dennoch schönen Freistaat Thüringen gen Süden, Richtung Bamberg, wo wir zur frühen Abendstunde (ca. 20 Uhr) ankamen.
![]() ![]() Im Kreuz
ist Heil, Leben und Hoffnung! Schulgemeinde feierte Gottesdienst
vor den Osterferien Am letzen Schultag vor den Osterferien versammelte sich die Schulgemeinde zur Feier der Hl. Messe in der Hauskapelle. Schulleiter P. Roland Hinzer O.Carm. stand der Feier vor. Im Gottesdienst sollte die zweifache Bedeutung des Zeichens des Kreuzes beleuchtet werden. Um die verschiedenen Bedeutungen zu veranschaulichen brachten sowohl Lehrer als auch Schüler zuerst fünf Gegenstände zum Kreuz, die das Schlechte und Unheilvolle des Kreuzes darstellen sollten, wie etwa Nägel, eine Faust, ein Dornenkranz, ein Seil oder einen Stein. Im Gegenzug wurden dann noch fünf Symbole vor den Altar gebracht, die die Gute und Heilbringende Seite des Kreuzes darstellen sollten, wie etwa eine Efeuranke, ein Anker, ein Wasserkrug, Blätter oder ein weißes Tuch. Für uns Christen sei das Kreuz in erster Linie das Zeichen der Hoffnung schlechthin, da es zum Zeichen für die Erlösungstat Jesu Christi am Kreuz steht. Der Schulchor und Organist Ludwig Jetschke gestalteten den Gottesdienst musikalisch und verliehen ihm auch diesmal wieder eine besondere Note. Die Schulleitung wünscht allen Schülern und Lehrern
gesegnete Feiertage und schöne Ferien.
(nk)
![]() ![]() Wo ein Wille, da ein Weg! Informationsabend war ein Erfolg Am Mittwoch, dem 24. Februar konnte das Theresianum wieder viele Interessenten über den zweiten Bildungsweg am Theresianum informieren. Bis auf den letzten Platz war die obere Pausenhalle besetzt und alle hörten aufmerksam den Referenten zu. Das Schulsystem des G8 und die Besonderheiten am Theresianum wurden von OStR i.K. Dieter Bördlein vorgestellt. Den Blick auf das Theresianum aus der Schülersicht brachte die SMV den Interessenten näher. Das Seminar Theresianum wurde von Seminarsprecher Severin Tyburski und Michael Kätzel, der die Präsentation neu gestaltete, vorgestellt. Im Anschluss an die Referenzen gab es dann Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den Lehrkräften der Schule. P. Roland Hinzer o.carm. wies immer wieder darauf hin, dass der Weg über das Theresianum nicht der leichteste sei, dass man ihn aber mit der entsprechenden Disziplin und Lernbereitschaft gut meistern könne, denn wo ein Wille, da ist auch ein Weg.
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“Schiller, Tod und Teufel” - Autor Peter Braun am Theresianum
“Schiller, Tod und Teufel” - unter diesem “schillernden” Motto traf sich die
elfte Jahrgangsstufe des Theresianum Bamberg am 14. Dezember 2009 in der
Klosterbibliothek des ehemaligen Marianum mit dem Schriftsteller und
Journalisten Peter Braun. Schon bei der Begrüßung durch den Schulleiter
Pater Roland wurde deutlich, dass der Gast kein Unbekannter an dieser Schule
ist. Peter Braun hat nicht nur als Autor bereits mehrere Lesungen am
Theresianum gehalten, sondern dort auch seine Schulzeit, nach eigenen Worten
eine “amüsante” Phase seines Lebens, mit dem Abitur beendet. Allein schon
durch diese Verbindung, aber auch durch seine lockere Art zog der Bamberger
Autor die knapp vierzig jungen Erwachsenen schnell in seinen Bann. Sein
Theatermonolog bot den Schülerinnen und Schülern interessante und amüsante
Einblicke in die unterschiedlichen Persönlichkeiten und die facettenreiche
Beziehung der bekannten Weimarer Dichterfreunde.
Ausgangspunkt für
die literarischen Gedanken Brauns ist die historisch belegte Tatsache, dass
sich der alte Goethe 1826 den vermeintlichen Schädel Schillers aus der Gruft
hat holen lassen, um ihn sich für mehrere Monate auf einem blausamtenen
Kissen gebettet auf den Schreibtisch zu stellen. Vor diesem Totenkopf nun
reflektiert der große Dichterfürst, der sich selbst schon dem Tode nahe
fühlt, über sein wechselhaftes Verhältnis zu Schiller - von der anfänglichen
Abneigung gegen den verspäteten Stürmer und Dränger über die literarisch
inspirierende Freundschaft der sich selbst gegen andere abgrenzenden
“Klassiker” bis hin zur Rivalität mit dem lästigen Konkurrenten. Es geht um
Freundschaft, um Seelenverwandtschaft (“Er war ich, ich bin er!”) und um die
Wahrheit über den Tod: “Wer sich erinnert, besiegt den Tod.”
Goethe weist in seiner Rechtfertigungsrede, die er einem imaginären
Schreiber diktiert, sämtliche Vorwürfe zurück: am Tode seiner Frau, seines
Sohnes, seines literarischen Freundes. Dabei können die Zuhörer nicht nur
einen Blick in das Innenleben des eitlen, egozentrischen Dichterfürsten
werfen, sondern auch die wichtigsten Personen aus seinem engsten Umfeld
kennen lernen: Goethes langjährige Geliebte und erst spät geheiratete
Ehefrau Christiane, die am Ende alleine sterben muss, seine “Erzieherin”
Charlotte von Stein, die sich nach Goethes literarischem und sexuellem
Erwachen während der Italienreise in Hetztirade gegen die Vulpius ergehen
wird, und vor allem den ständig kranken und anfälligen Schiller, der selbst
alles andere als ein “Kraftkerl” gewesen ist.
Viele aus dem
Literaturunterricht bekannte Ereignisse klingen an, Schillers Ausbruch aus
der Karlsschule, Goethes Verhältnis zu Frau von Stein, seine Flucht nach
Italien, der Beginn der Zusammenarbeit der beiden “Klassiker” nach ihrer
Begegnung in Jena - und doch werden diese sonst so nüchternen Daten auf eine
ganz neue Weise lebendig in Szene gesetzt. Kein Hauch von Erhabenheit weht
durch den Raum, wenn Peter Braun Schiller im Hinblick auf dessen körperliche
Anfälligkeit zitiert: “Die verfluchten Verstopfungen, sie bringen mich alle
Jahre um ein Trauerspiel.” Fünfzig Jahre hat Friedrich Schiller werden
wollen, 45 sind es am Ende nur geworden, sein sich über neun Tage
hinziehender Tod hat nichts Edles an sich: “Schiller starb nicht, Schiller
verreckte.” Enorm die Fülle des literarischen Schaffens gerade angesichts
des immer schlechter werdenden Gesundheitszustandes - während der etablierte
Geheimrat kein vollendetes Werk vorzulegen hat, der “Faust” noch immer nicht
vollendet ist.
Schillers Wechsel
nach Weimar 1799 als Versuch des literarisch stagnierenden Goethe am
Aufstieg des jüngeren Talents teilzuhaben - ein “Eigentor” des Dichters?
“Er war der
Stachel in meinem Fleisch und ich musste ihn noch einmal beseitigen - und
diesmal für immer.” Starb Schiller an einer schleichenden Arsenvergiftung,
ausgelöst durch die vom Freund ausgesuchten grünen Tapeten in seinem
Gartenhaus? Starb er aus verschmähter Liebe zu dem Älteren, der den
erfolgreicheren Dramatiker immer mehr zurück wies? Schrieb sich Schiller
buchstäblich zu Tode - angetrieben durch seinen eigenen Schaffensdrang und
die ihn überhäufenden Aufträge des Herzogs, hinter denen als Motor Goethe
stand?
Deutlich wird in diesem Monolog Brauns, dass Goethe nach Schillers Tod in
eine neue schöpferische Phase eintritt: “Schiller starb und ich war frei.”
Von Trauer ist nicht die Rede, eher von Erleichterung und - auch im
Angesicht des eigenen Todes - von Verdrängung. Goethe wolle nicht an den Tod
erinnert werden, sonst werde er krank, und wenn er krank sei, könne er nicht
schreiben. Goethe fürchtet den Tod, mehr noch das Vergessenwerden. Ein
Armengrab wie Schiller soll ihm, dem großen Dichterfürsten, nicht beschieden
sein. Goethe wird noch zu Lebzeiten als literarisches Denkmal verehrt. Von
diesem Sockel hat ihn Peter Braun in seinem Theatermonolog erfolgreich
herunter geholt und damit den interessiert lauschenden Schülerinnen und
Schülern neue Denkanstöße gegeben.
Dass die Lesung
auf Resonanz gestoßen ist, wird auch bei den vielfältigen Fragen der jungen
Erwachsenen deutlich. Ob zur Schulzeit und zum Werdegang als Autor, zu
seinen bevorzugten literarischen Gattungen und dem Medium Fernsehen, zum
Literaturnobelpreis oder ganz allgemein zum literarischen Leben -
Peter Braun geht offen, humorvoll und sachkundig auf alle Beiträge ein
und leistet noch so nebenbei Berufsberatung für zukünftige Autoren oder
Journalisten.
Am
Ende der zweistündigen Veranstaltung bedankt sich OStRin Angela Kestler, die
den Gast im Namen der Fachschaft Deutsch ans Theresianum eingeladen hat,
ganz herzlich bei Peter Braun mit einem kleinen Präsent. Dieser verspricht
auch in Zukunft immer dann, wenn er gebraucht wird, für seine alte Schule da
zu sein. (ak)
06. Dezember 2009 - St. Nikolaus Einen Tag nach dem Gedenktag des Hl. Bischofs Nikolaus v.
Myra, der vor allem für seine große Barmherzigkeit bekannt ist, kam er auch
an das Theresianum nach Bamberg. In feierlichem Ornat und mit zwei Engeln
besuchte er jede Klasse und verteilte Nikoläuse aus Schokolade. Die Lehrer mussten dabei als Stabhalter herhalten und ein
Nikolaus- oder Weihnachtsgedicht aufsagen und die Schüler sollten die drei
himmlischen Besucher mit einem Nikolauslied besingen – dies funktionierte
bei den Einen mehr, bei den Anderen weniger gut… Im Großen und Ganzen sind die Lehrer und Schüler am
Theresianum das vergangene Jahr über brav gewesen und haben sich ihr kleines
Geschenk verdient, so der Hl. Nikolaus.
(nk)
Ein doppelter Grund zu feiern! Einen doppelten Grund zu feiern hatte unsere Schul- und
Seminarsekretärin Frau Wilma Credner. Ende Oktober feierte sie ihren 60.
Geburtstag und am 01. Dezember kann sie auf ihre nunmehr 30-jährige
Beschäftigung am Theresianum zurückblicken. Zu ihrem 60. gab es einen kleinen Stehempfang im
Lehrerzimmer, zu dem auch die Schüler- und Seminarvertretung eingeladen war. Seminarsprecher Severin Tyburski überreichte der
Jubilarin im Namen der Seminargemeinschaft einen Gutschein vom neu
eröffneten „Karmeliten Klosterladen“ und Giovanni Laporta überreichte ihr
als Vertreter der SMV eine Geburtstagstorte. Auch Lehrerkollegium und
Provinzleitung überreichten der Jubilarin ein Geschenk zum Zeichen des
Dankes und der hohen Anerkennung. Frau Credner kam 1979 durch einen glücklichen Umstand ans
Theresianum, wo sie die Nachfolge von Frau Polzschuster antrat, die aus
Altersgründen aus ihrem Beruf schied. Seit dieser Zeit ist Frau Credner auf
ihre ganz eigene Art und Weise engagiert für das Theresianum tätig und ist
mit Leib und Seele bei der Arbeit. Dabei ist sie weit mehr als Sekretärin,
wobei das schon ein ausfüllender Job am Theresianum ist; Für den ein- oder
anderen Seminaristen ist sie sogar zu so einer Art Seelentrösterin geworden,
die für jegliche Sorgen immer ein offenes Ohr hat und zuhört. Frau Credner sei ein herzliches Vergelt´s Gott gesagt;
wir wünschen ihr alles, alles Gute für die weiteren Jahre hier bei uns am
Theresianum! (nk)
"Von längst gefallenen Mauern im Lande und stehen gebliebenen Resten in den Köpfen" Zwanzig Jahre ist es nun her, dass ein "kleiner" Irrtum
die Welt veränderte. "Schabowski´s Zettel" war es, der die DDR-Bürger in der
Nacht vom 09. auf den 10. November 1989 zu den Grenzübergangsstellen Berlins
drängte. Die Bekanntmachung des neuen Reisegesetzes durch Günther
Schabowski, welches nun auch Privatreisen ins Ausland, ohne Vorliegen
besonderer Voraussetzungen, erlaubte, löste großes Erstaunen auf der
internationalen Pressekonferenz aus. Auf die Frage: "Wann tritt das in
Kraft?" antwortete Schabowski: "Das tritt nach meiner Kenntnis ... ist das
sofort, unverzüglich." Dies war jedoch falsch, da die Regelung erst am
folgenden Tag um vier Uhr früh veröffentlicht werden sollte, also mit einer
Sperrfrist versehen war, was Schabowski nicht wusste und überlas. Aus
heutiger Sicht: Zum Glück. (Paul Weber, Q11/1) 1. Oktober Patrozinium von Schule und Seminar Ein wichtiger Bestandteil des Lebens am Theresianum ist
das Patronatsfest am 1. Oktober eines jeden Jahres. An diesem Tag begeht die
katholische Kirche den Gedenktag der Hl. Theresia von Lisieux, der
Namensgeberin des Spätberufenenwerkes Theresianum in Bamberg. Der Festtag begann mit einem Hochamt in der Klosterkirche
der Karmeliten. Ehrengast war in diesem Jahr der Hochwürdigste Herr
Generalvikar der Erzdiözese Bamberg Monsignore Georg Kestel. Mit ihm am
Altar standen Schuldirektor P. Roland Hinzer o.carm. und Seminardirektor P.
Gerhard Förtsch o.carm. Im Anschluss an die Messfeier begab sich die
Schulgemeinde in den Lichthof, um dort gemeinsam mit ihrem Ehrengast
anzustoßen. Der Generalvikar zeigte sich sehr am Theresianum
interessiert und sprach auch mit einigen Schülerinnen und Schülern.
Gemeinsam mit den Seminaristen und der Schulleitung aß er dann im Speisesaal
des Seminars zu Mittag und trug sich in das Gästebuch des Seminars ein. Mit
einem Gruppenbild vor der Theresiensäule endete der Festakt. ![]() ![]() ![]()
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